Die 10 besten Kampfflugzeuge aller Zeiten

Das beste Kampfflugzeug aller Zeiten ist die Supermarine Spitfire: Am 5. März 1936 hob der Prototyp K5054 ab, am 3. Juni bestellte das Air Ministry 310 Exemplare. Am Ende wurden mehr als 20.000 daraus. Von der F-22 Raptor, die 1997 zum ersten Mal flog, entstanden 195 einschließlich der Entwicklungsflugzeuge. Zwischen beiden Zahlen liegt die Geschichte des Luftkampfs.
Die Reihenfolge richtet sich nach Leistung und Wirkung, also nach belegter Einsatzbilanz, historischem Einfluss, internationaler Verbreitung und dem prägenden technischen Sprung eines Musters.
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Mehr als 20.000 Spitfire gebaut
Der Erstflug war am 5. März 1936; No. 19 Squadron nahm das Muster am 4. August 1938 in Dienst.
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Die MiG-21 stand bei über 50 Staaten im Dienst
Allein die Sowjetunion baute mehr als 10.000 MiG-21, und über 50 Staaten nutzten Varianten des Musters.
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Die Me 262 eröffnete das Jet-Zeitalter
Von 1.443 gebauten Flugzeugen gelangten laut Smithsonian nur etwa 300 in den Kampfeinsatz.
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4.600 F-16 und 195 F-22 gebaut
Im Juli 2024 wurde die 4.600. F-16 ausgeliefert; von der F-22 entstanden 195 einschließlich Entwicklungsflugzeugen.
Welche sind die 10 besten Kampfflugzeuge aller Zeiten?
| Rang | Flugzeug | Land | Erstflug | Gebaut | Kernrolle oder Merkmal |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Supermarine Spitfire | Großbritannien | 5. März 1936 | mehr als 20.000 | Kolbenjäger; prägend in der Luftschlacht um England |
| 2 | F-4 Phantom II | USA | 27. Mai 1958 | 5.195 | zweistrahliger Überschall-Mehrzweckjäger |
| 3 | MiG-21 | Sowjetunion | 1955 | mehr als 10.000 in der Sowjetunion | weit verbreiteter Überschall-Abfangjäger |
| 4 | F-86 Sabre | USA | 1. Oktober 1947 | 8.683 | erster US-Jetjäger mit Pfeilflügel |
| 5 | F-16 Fighting Falcon | USA | 2. Februar 1974 | mindestens 4.600 | kompakter Mehrzweckjäger |
| 6 | F-15 Eagle | USA | 27. Juli 1972 | mehr als 1.500 | Luftüberlegenheitsjäger mit Mehrzweckfamilie |
| 7 | Su-27 | Sowjetunion | 20. Mai 1977 | rund 680 | weitreichender Luftüberlegenheitsjäger |
| 8 | Messerschmitt Me 262 | Deutschland | 19. Juli 1942 mit Strahltriebwerken | 1.443 | erster einsatzfähiger Düsenjäger |
| 9 | F-22 Raptor | USA | 7. September 1997 | 195 einschließlich Entwicklung | Stealth, Supercruise und integrierte Avionik |
| 10 | Hawker Siddeley Harrier | Großbritannien | 28. Dezember 1967 | 278 der ersten Generation | Senkrecht- und Kurzstart durch Schubvektorsteuerung |
1. Supermarine Spitfire
Die Supermarine Spitfire war 1940 das leistungsstärkste alliierte Flugzeug und der einzige britische Jäger auf Augenhöhe mit der Bf 109E. Beides hält das RAF Museum fest; diese Leistung trägt der Spitfire den ersten Platz ein. Als einziger britischer Jäger blieb sie zudem den gesamten Zweiten Weltkrieg hindurch in Produktion.
Der Prototyp K5054 hob am 5. März 1936 ab. Das Air Ministry bestellte am 3. Juni 1936 die ersten 310 Spitfire, und No. 19 Squadron nahm das Muster am 4. August 1938 in Dienst. Aus K5054 ging eine Familie mit mehr als 20.000 gebauten Flugzeugen hervor. Den letzten Einsatzflug einer RAF-Spitfire gab es am 1. April 1954; rund 60 Exemplare fliegen bis heute.

2. F-4 Phantom II
Mit 5.195 gebauten Exemplaren ist die F-4 Phantom II das meistgebaute amerikanische Überschall-Militärflugzeug der Geschichte. Die Zahl nennt das National Naval Aviation Museum. Platz 2 geht an das Arbeitstier des Kalten Kriegs, das bei Marinefliegern und Luftwaffen zugleich diente.
Die Phantom flog am 27. Mai 1958 zum ersten Mal, damals noch als F4H. Schon vor der Truppeneinführung sammelte sie Rekorde. Im Dezember 1959 stieg der zweite Prototyp im Zoom-Flug auf gut 30.000 Meter; 1961 folgte der absolute Geschwindigkeitsweltrekord mit rund 2.585 km/h. Als einziges Flugzeug wurde sie von den Kunstflugstaffeln der US Navy und der US Air Force zeitgleich geflogen. Die Phantom wurde auch in Lizenz gefertigt. Im Juni 2025 stand sie bei Griechenland und der Türkei weiter im Dienst; die USA verabschiedeten ihre letzten Maschinen am 21. Dezember 2016.

3. MiG-21
Kein Überschall-Strahlflugzeug der Luftfahrtgeschichte wurde öfter gebaut als die MiG-21: Allein die Sowjetunion fertigte mehr als 10.000 Stück bis zum Produktionsende 1985. Über 50 Staaten nutzten Varianten des Musters, und diese Verbreitung sichert Platz 3.
Das Muster flog 1955 zum ersten Mal; einzelne Varianten blieben bis weit ins 21. Jahrhundert im Dienst. In Südostasien erwies sich die MiG-21 als schneller und wendiger Gegner der F-4, wie das National Museum of the U.S. Air Force festhält. Wie langlebig das Muster war, zeigte Indien. Das Land führte die MiG-21 1963 ein; nach 62 Dienstjahren musterte es die letzten Maschinen am 26. September 2025 in Chandigarh aus. Die unverwechselbare Deltaflügel-Silhouette prägte das Bild der Jet-Ära wie kaum eine zweite Form.

4. F-86 Sabre
Die F-86 Sabre war der erste US-Jetjäger mit Pfeilflügel und konnte im Koreakrieg die MiG-15 kontern. Mit 8.683 gebauten Exemplaren blieb sie laut Boeing der meistgebaute Jetjäger der westlichen Welt. Platz 4 für den Jäger, der den ersten Luftkrieg der Jet-Ära prägte.
Der Prototyp flog am 1. Oktober 1947. Am 15. September 1948 stellte eine F-86A mit 1.080 km/h ihren ersten offiziellen Geschwindigkeitsweltrekord auf. Über Korea meldete die US-Luftwaffe zunächst eine Abschussquote von zehn zu eins gegen die MiG-15; ihre eigene Nachkriegsuntersuchung halbierte den Wert auf etwa fünf zu eins. Spätere Varianten dienten als Tagjäger, Jagdbomber und Abfangjäger; zuletzt musterte Bolivien seine Sabre 1994 aus.

5. F-16 Fighting Falcon
Über 2.100 F-16 stehen im Jahr 2026 im aktiven Dienst, mehr als von jedem anderen Kampfflugzeugmuster. Der kompakte Mehrzweckjäger belegt damit Platz 5. Fünfundzwanzig Staaten außerhalb der USA beschafften das Muster, und die jüngste Baustufe Block 70/72 läuft weiter vom Band.
Der offizielle Erstflug fand am 2. Februar 1974 statt. Ein Hochgeschwindigkeits-Rolltest hatte am 20. Januar 1974 bereits zu einem ungeplanten kurzen Flug geführt; beide Ereignisse dokumentiert das Air Force Life Cycle Management Center. Lockheed Martin meldete im Juli 2024 die Auslieferung der 4.600. F-16. Ein prägender Einsatz gelang früh: Am 7. Juni 1981 zerstörten acht israelische F-16 bei der Operation Opera den irakischen Reaktor Osirak.

6. F-15 Eagle
Der F-15 Eagle werden über 104 Luftsiege ohne einen einzigen Verlust im Luftkampf zugeschrieben. Diese Bilanz bringt ihr Platz 6 ein. Nach Angaben der U.S. Air Force entstanden mehr als 1.500 Maschinen.
Die F-15 flog am 27. Juli 1972 zum ersten Mal, wie die Boeing-Chronik festhält. Anfang 1975 holte die abgespeckte Rekordmaschine „Streak Eagle“ binnen zwei Wochen eine Serie von Steigflug-Weltrekorden; den ersten Luftsieg einer F-15 errang 1979 die israelische Luftwaffe. Aus dem Luftüberlegenheitsjäger entstanden später Mehrzweckvarianten, und die Linie lebt heute als F-15EX Eagle II in Neuproduktion weiter.

7. Su-27
Als direkter Gegenentwurf zu F-15 und F-14 nahm die Su-27 der F-15 mehrere Steigflug-Weltrekorde ab. Einige davon bestehen bis heute. Auf Rang 7 steht der Stammvater der gesamten Flanker-Familie.
Der erste Prototyp T-10-1 hob am 20. Mai 1977 ab, wie Rostec dokumentiert; nach den ersten Flügen wurde der Entwurf stark überarbeitet. Von der Grundversion entstanden rund 680 Su-27, spätere Ableitungen nicht mitgerechnet. Die Rekordversion P-42 stieg im Oktober 1986 in 25,4 Sekunden auf 3.000 Meter. 1989 zeigte Testpilot Wiktor Pugatschow in Le Bourget erstmals das nach ihm benannte „Cobra“-Manöver. Der große zweistrahlige Jäger verband 3.530 Kilometer Reichweite mit ausgeprägter Manövrierfähigkeit; aus ihm gingen Su-30, Su-34 und Su-35 hervor.

8. Messerschmitt Me 262
Rund 150 km/h schneller als jeder alliierte Jäger über Europa: Die Me 262 war der erste einsatzfähige Düsenjäger der Welt. Nur etwa 300 der 1.443 gebauten Maschinen erreichten laut Smithsonian den Kampfeinsatz. Als Wegbereiter des Jet-Zeitalters steht sie dennoch auf Platz 8.
Zunächst flog sie am 18. April 1941 mit einem Kolbenmotor; der erste Flug allein mit Strahltriebwerken folgte am 19. Juli 1942. Die ersten regulären Jagdeinsätze eines Düsenjägers begannen am 3. Oktober 1944. Das Smithsonian führt die Verzögerungen vor allem auf die schwierige Triebwerksentwicklung zurück; Hitlers Bomberforderung allein erklärt den verspäteten Einsatz daher nicht. Erhalten sind heute nur Museumsmaschinen, flugfähig ausschließlich moderne Nachbauten mit heutigen Triebwerken.
9. F-22 Raptor
Die F-22 vereinte als erstes Einsatzflugzeug Stealth, Überschallflug ohne Nachbrenner, hohe Manövrierfähigkeit und integrierte Avionik in einer Zelle. Das National Museum of the U.S. Air Force beschreibt diese Verbindung als Kern ihrer Rolle. Dieser technische Sprung bringt die Raptor auf Platz 9.
Die F-22 flog am 7. September 1997 zum ersten Mal. Laut U.S. Air Force entstanden 195 Raptors, darunter acht Entwicklungsflugzeuge und 187 für den operativen Bestand. Exportiert wurde die F-22 nie: Der US-Kongress verbietet den Verkauf ins Ausland seit 1998 in jedem Haushaltsgesetz. Die letzte Maschine wurde am 2. Mai 2012 ausgeliefert. Ihren ersten Luft-Luft-Abschuss verzeichnete die F-22 erst am 4. Februar 2023, gegen einen chinesischen Aufklärungsballon vor der US-Ostküste. Die Flotte bleibt mit laufenden Modernisierungen im Dienst.

10. Hawker Siddeley Harrier
Der Hawker Siddeley Harrier war das erste einsatzfähige V/STOL-Kampfflugzeug und der einzige wirklich erfolgreiche Entwurf dieser Art in seiner Ära. Mit 278 Maschinen der ersten Generation blieb der Harrier eine Nischenerscheinung; sein letzter Platz ist dennoch ein Ehrenplatz.
Der Kestrel-Vorläufer flog am 7. März 1964, wie das RAF Museum festhält. Das Serienmuster Harrier GR1 folgte am 28. Dezember 1967 und trat im Juli 1969 seinen RAF-Dienst an. Von der ersten Hawker-Siddeley-Generation entstanden 278 Exemplare. Das Pegasus-Triebwerk leitete den Schub über vier schwenkbare Düsen um und erlaubte Starts von kurzen Pisten und kleinen Decks. Was das bedeutete, zeigte im Mai 1969 das Transatlantik-Rennen der Daily Mail: Ein Harrier verband die Innenstädte von London und New York mit Luftbetankung in 6 Stunden und 11 Minuten. Im Falklandkrieg 1982 errangen die Staffeln der verwandten Marineversion Sea Harrier 20 Luftsiege ohne eigenen Verlust im Luftkampf.

Wie veränderten Propeller, Strahltriebwerk, Mehrzweckrolle und Stealth den Luftkampf?
Vier Entwicklungsschritte veränderten den Luftkampf: leistungsfähige Kolbenjäger, höhere Geschwindigkeit durch Strahltriebwerke, flexible Mehrzweckplattformen und die Verbindung von Stealth mit vernetzten Sensoren. Diese Schritte vergrößerten teils die Distanz, aus der ein Gegner erkannt und bekämpft werden konnte. Teils erweiterten sie die Zahl der Aufgaben, die ein einzelnes Muster übernahm.
Spitfire und Messerschmitt Bf 109 standen für den ausgereiften Kolbenjäger, Me 262 und F-86 für den Übergang zum Jet. F-4, F-16, Su-27 und F-15 erweiterten Reichweite, Sensorik und Rollenbreite.
Mit der F-22 verlagerte sich der Schwerpunkt weiter auf geringe Entdeckbarkeit, Informationsvorsprung und Sensorverbund. Die verbreiteten Generationenbegriffe sind eine branchenübliche, keine einheitliche technische Einteilung: BAE Systems weist darauf hin, dass der Ausdruck „Fighter Generation“ erst in den 1990er-Jahren geprägt wurde.
Was unterscheidet F-22, F-35 und Eurofighter?
Wer sich heute mit modernen Kampfflugzeugen beschäftigt, vergleicht meist F-22, F-35 und Eurofighter; aus diesem Trio steht nur die F-22 in der Top 10. Die F-22 ist vorrangig ein Stealth-Luftüberlegenheitsjäger, die F-35 ein sensorstarker Stealth-Mehrzweckjäger und der Eurofighter ein hochagiler europäischer Mehrzweckjet. Alle drei verbinden moderne Sensorik und Datenverarbeitung, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte bei Stealth, Reichweite, Bewaffnung, Kosten und Nutzerkreis.
Die F-22 wurde nie exportiert; ihr Verkauf ins Ausland ist seit 1998 gesetzlich verboten. Bei der F-35A hebt die U.S. Air Force Stealth, Sensorfusion und Lageübersicht als prägende Eigenschaften hervor. Der Eurofighter ist der europäische Entwurf unter den dreien; sein erster Entwicklungsjet hob laut Programmgesellschaft am 27. März 1994 ab.
Jagdflugzeuge und Bomber: unterschiedliche Hauptrollen
Nicht jedes berühmte Militärflugzeug ist ein Kampfflugzeug: Bomber wie die B-17 Flying Fortress fehlen in der Top 10 bewusst. Die B-17 Flying Fortress war ein viermotoriger schwerer Bomber und flog in allen Kampfgebieten des Zweiten Weltkriegs; ihr bedeutendster Einsatzraum war Europa. Die Avro Vulcan war ein britischer Deltaflügel-Bomber der Nachkriegszeit und diente später auch als konventioneller NATO-Bomber. Jagd- und Abfangflugzeuge wie Spitfire, MiG-21 oder F-86 kämpften dagegen in ihrer Hauptrolle gegen andere Luftfahrzeuge.
Die Republic F-84 Thunderjet stand zwischen diesen Rollen: Als Tagjäger, Begleitjäger und Jagdbomber eingesetzt, erwarb sie ihren größten Ruf im Koreakrieg dennoch im Erdkampf.
Bf 109, Spitfire und Me 262 im Vergleich
Ein berühmter Name fehlt in der Top 10: die Messerschmitt Bf 109, die große Gegenspielerin der Spitfire. Ihr erster Prototyp flog im September 1935; allein vom G-Modell entstanden bis Ende 1944 rund 21.000 Exemplare. Damit gehört die Bf 109 nach Angaben des Smithsonian National Air and Space Museum zu den meistgebauten Kampfflugzeugen.
Die Spitfire hob rund ein halbes Jahr nach der Bf 109 ab und erreichte mehr als 20.000 gebaute Exemplare. Die Me 262 vollzog 1942 den Übergang zum reinen Strahlantrieb und blieb mit 1.443 Exemplaren deutlich seltener.
Was sagte Churchill über die Piloten der Luftschlacht um England?
In der Luftschlacht um England begründete die Spitfire ihren Ruf; aus derselben Schlacht stammt der Satz über ihre Piloten, der bis heute nachhallt. Winston Churchill sagte am 20. August 1940: “Never in the field of human conflict was so much owed by so many to so few.” Gemeint waren zunächst die britischen Flieger insgesamt und anschließend besonders die Jagdpiloten.
Die Worte fielen während der Unterhausdebatte „War Situation“ und sind in Hansard vom 20. August 1940, Spalte 1167 als Teil von Churchills Würdigung der Royal Air Force festgehalten.
Häufige Fragen zu Kampfflugzeugen
Wie viele Spitfire wurden gebaut?
Von der Supermarine Spitfire entstanden mehr als 20.000 Exemplare. Der Prototyp K5054 flog am 5. März 1936 zum ersten Mal; No. 19 Squadron nahm das Muster am 4. August 1938 in Dienst.
Wie viele MiG-21 wurden gebaut?
Die Sowjetunion baute mehr als 10.000 MiG-21, bevor die Produktion 1985 endete. Lizenzbauten außerhalb der Sowjetunion sind in dieser Zahl nicht enthalten.
Was war der erste einsatzfähige Düsenjäger?
Die Messerschmitt Me 262 war der erste einsatzfähige Düsenjäger. Ihr erster Flug ausschließlich mit Strahltriebwerken fand am 19. Juli 1942 statt; insgesamt entstanden 1.443 Flugzeuge, von denen etwa 300 Kampfeinsatz erreichten.
Ist die F-22 besser als die F-35?
Die F-22 ist auf Luftüberlegenheit ausgerichtet; die F-35 verbindet als Mehrzweckplattform Stealth, Sensorfusion und den Datenaustausch mit anderen Kräften. Beide Muster erfüllen damit unterschiedliche Hauptaufgaben.
Ist die B-17 ein Kampfflugzeug?
Die B-17 Flying Fortress war ein viermotoriger schwerer Bomber; Spitfire, F-4 Phantom II und MiG-21 waren dagegen Jagd- beziehungsweise Mehrzweckjagdflugzeuge.
Ersetzen Drohnen bemannte Kampfflugzeuge?
Auf absehbare Zeit nicht. Unbemannte Systeme übernehmen zunehmend Aufklärung und besonders riskante Aufgaben; viele aktuelle Programme planen aber weiterhin mit bemannten Jets, die künftig im Verbund mit Drohnen fliegen sollen. Ein vollständiger Ersatz ist derzeit nicht absehbar.
Vom Erstflug der Spitfire 1936 bis zum Erstflug der F-22 1997 vergingen gut sechs Jahrzehnte. Der Weg führte vom Kolbenjäger der Luftschlacht um England zum Stealth-Jet mit integrierter Avionik. Wer diesen Wandel auch an Land und auf See verfolgen will, findet ihn bei den zehn besten Panzern des Zweiten Weltkriegs und den zehn besten Schlachtschiffen aller Zeiten.
Quellen
- Britische Luftfahrtgeschichte: RAF Museum zur Spitfire, RAF Museum zum Harrier, RAF Museum zur Avro Vulcan und die Zeitleiste des RAF Museum zum Jahr 1967 (Harrier-GR1-Erstflug).
- US-Flugzeuge und Herstellerhistorien: National Naval Aviation Museum zur F-4, Boeing zur F-86, Boeing zum F-15-Erstflug, U.S. Air Force zur F-15-Serie, Air Force Life Cycle Management Center zum F-16-Erstflug, Lockheed Martin zur 4.600. F-16, Air Force Life Cycle Management Center zum F-22-Erstflug sowie U.S. Air Force zur F-22-Serie.
- Museumsdaten: National Museum USAF zur MiG-21, National Museum USAF zur F-84, National Museum USAF zur F-22, National Museum USAF zur B-17, Smithsonian zur Me 262 und Smithsonian zur Bf 109.
- Moderne Einordnung: U.S. Air Force zur F-35A, Eurofighter zum Erstflug und BAE Systems zu Fighter-Generationen.
- Einzelmuster-Profile (Rekorde, Bestände, Ausmusterungen): Supermarine Spitfire, F-4 Phantom II, MiG-21, F-86 Sabre, F-16 Fighting Falcon, F-15 Eagle, Su-27, Me 262, F-22 Raptor, Hawker Siddeley Harrier und Sea Harrier (englischsprachige Wikipedia-Flugzeugprofile); dazu Rostec zur Su-27, das RAF Museum zur Spitfire I, The Aviationist zum MiG-21-Abschied Indiens und das Air & Space Forces Magazine zum F-22-Ballonabschuss.
- Zitat: Historic Hansard, Unterhausdebatte vom 20. August 1940.
- Bildquellen: F-22-Formation, U.S. Air Force, gemeinfrei, F-4E über Denali, U.S. Air Force, gemeinfrei und F-16-Aufnahme, U.S. Air National Guard, gemeinfrei.
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